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13. Zusammenleben und Religion

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Feste und Feiertage

An gesetzlichen Feiertagen haben die meisten Beschäftigten frei und Schulen, Geschäfte und Ämter sind geschlossen. In Deutschland gibt es zahlreiche christliche und weltliche Feiertage. An Weihnachten wird die Geburt Jesus Christus gefeiert. Zu Ostern gedenken die Menschen am Karfreitag der Kreuzigung Jesus Christus. Zwei Tage später feiern sie seine Auferstehung. In Sachsen-Anhalt und einigen anderen Bundesländern ist der Reformationstag am 31. Oktober ein gesetzlicher Feiertag. An diesem Tag wird der Erneuerung der Kirche durch Martin Luther gedacht.

Am 1. Mai wird der Tag der Arbeit gefeiert. Der Nationalfeiertag Deutschlands ist der „Tag der Deutschen Einheit" am 3. Oktober. Dieser erinnert an die Wiedervereinigung der beiden getrennten deutschen Staaten.

In Dessau-Roßlau finden ebenfalls viele lokale Feste statt. Hervorzuheben sind u.a. das Leopoldsfest in der Innenstadt sowie das Heimat- und Schifferfest in Roßlau. Das Leopoldsfest im Dessauer Stadtzentrum erinnert an Leopold I., Fürst von Anhalt-Dessau. Bestandteile bilden das militärhistorische Feldlager, der historische Markt sowie der Festplatz mit vielen Fahrgeschäften. Das Heimat- und Schifferfest findet in Roßlau statt. Das Fest bietet einen Festumzug, einen Mittelaltermarkt und mehrere Tanz- und Musikabenden. Informationen zu weiteren Festen bzw. Stadtteilfesten finden sie im Tourismusportal der Stadt Dessau-Roßlau.

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Umgangsformen

Umgangsformen

In Deutschland begrüßt man sich gerne mit „Hallo“ oder in der höflicheren Form mit „Guten Tag“. Zum Abschied sagt man „Auf Wiedersehen“ oder Tschüss". Als höflich gilt auch wenn, man etwas möchte „bitte“ und wenn man etwas erhalten hat „danke“ zu sagen.

Trifft man sich mit einer einzelnen Person oder einer kleinen Gruppe, gibt man jedem die Hand. Dabei sieht man sich kurz in die Augen. Auch Frauen und Männer geben sich die Hände. Unter Freunden kann man sich auch umarmen. Wenn man eine Person nicht kennt, stellt man sich mit seinem Namen vor.

Auf Pünktlichkeit wird in Deutschland großen Wert gelegt. Wenn Sie merken, dass Sie mehr als 5 Minuten zu spät kommen, ist es höflich, kurz anzurufen und Bescheid zu sagen. Unpünktlichkeit wird als mangelnder Respekt verstanden, weil der andere sich Zeit für die Verabredung genommen hat. Es wird als unhöflich empfunden, wenn jemand in der Öffentlichkeit, zum Beispiel im Zug oder in Einkaufszentren laut Musik hört oder sich laut unterhält. Bevor Sie ein Zimmer betreten, zum Beispiel in einer Behörde, klopfen Sie an und warten Sie darauf hereingebeten zu werden. Es wird als respektvoll angesehen die Tür aufzuhalten, wenn jemand nach einem den Raum betritt. Müll wird nicht auf den Boden geworfen, sondern in Mülleimern entsorgt. Es gilt als unhöflich auf den Boden zu spucken. Beobachten Sie, die praktizierten Umgangsformen in Deutschland aufmerksam. Fragen Sie nach, wenn Ihnen etwas unklar ist und orientieren Sie sich, an den in Deutschland üblichen Höflichkeitsformen.

Religionen

Religionen

In Deutschland kann jeder seine Religion frei wählen oder sich dafür entscheiden nicht zu glauben. Dieses Recht gehört zu den wichtigsten Grundrechten der deutschen Verfassung. Etwas mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland gehören keiner Religion an. Etwas mehr als die Hälfte sind Christen, wovon etwa die Hälfte der katholischen bzw. der evangelischen Kirche angehören. Die drittgrößte Glaubensgemeinschaft bilden die rund 4 Millionen Muslime. Zum jüdischen Glauben bekennen sich ca. 200.000 Menschen. Außerdem leben in Deutschland eine größere Anzahl an Buddhisten, Hindus, Jesiden, Sikhs und Bahai.

In Dessau-Roßlau gibt es mehrere evangelische, zwei katholische, eine jüdische, zwei muslimische und mehrere freikirchliche Gemeinden.

An deutschen Schulen gibt es meistens Religions- oder Ethikunterricht. In Ethik beschäftigen sich die Schüler unter anderem mit Werten, Philosophie und den verschiedenen Religionen.